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  1. Oberflächen-EMG in der Diagnostik chronischer Muskelverspannungen

    Die Kraft der Muskulatur schützt normalerweise Knochen und Gelenke. Sind Muskeln jedoch über einen längeren Zeitraum aktiviert, können chronische Verspannungen entstehen bis hin zu einem Teufelskreis: Um Schmerz zu vermeiden, nehmen Sie eine Schonhaltung ein. Daraus resultieren neue Verspannungen, die wiederum schmerzen.

    Derartige muskuläre Störungen entstehen durch beliebige Irritationen der Gelenke. Blockierungen, Überbeweglichkeiten und statische Fehlbelastungen führen zu Reizungen der feinen Nervenfasern. Hinzu kommen direkte Reizungen von Nervenwurzeln, z. B. als Folge eines Bandscheibenvorfalles.

    Für die ärztliche Behandlung ist es unabdingbar, zu untersuchen, ob der betroffene Muskel beispielsweise grundsätzlich entspannen kann und ob er aktiv ist, wenn er es sein oder nicht sein sollte.
    Zur Klärung dieser Fragen und zur genauen Beurteilung des Zustandes Ihrer Muskulatur setzen wir das Oberflächen-EMG ein, das völlig schmerzfrei die Muskelspannung misst. Dazu kleben wir Oberflächen-Elektroden auf Ihre Haut.

    Somit gewinnen wir wichtige Informationen über abgeschwächte oder verspannte Bereiche und können die Behandlung spezifizieren sowie geeignete therapeutische Maßnahmen veranlassen.

    Anwendungsgebiete für die Oberflächen-EMG-Diagnostik sind z.B.:

    • Schulter- / Nackenverspannungen
    • Rückenschmerzen
    • Spannungskopfschmerz
    • Tennis- / Golfer-Ellenbogen
    • Abgeschwächte Muskulatur nach einer Operation (z.B. Kreuzbandplastik oder Hüftprothese)

    • Bei muskulären Störungen untersuchen wir mittels Oberflächen-EMG beispielsweise, ob der betroffene Muskel grundsätzlich entspannen kann.
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